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Zurück ins Kinderzimmer mit RetroPie

Road Riot 4WD

Ein richtiges Bastelprojekt kann man dies eigentlich nicht nennen. Dafür ist es viel zu einfach und der benötigte Zeitaufwand zu gering. Aber genau das ist der Punkt: Als berufstätiger Familienvater bleibt einfach wenig Zeit Weiterlesen

Ultimaker 1.1

Bisher hatte mein Ultimaker, weitestgehend im Originalzustand aus Mitte 2011, zwei nervige Macken: Weiterlesen

Success Story: Der Kreidehalter

Ein kurzes Projekt um mir die Gewogenheit meiner Freundin meinen Hobbys gegenüber weiterhin zu sichern. Sie wollte eine Ablagemöglichkeit für den Stylus die Kreide an ihrer archaischen ToDo-App in der Küche (synct noch nicht mal in die Cloud!!).

3 Minuten Blender + 35 Minuten Druckzeit == Weiterhin ungestörte, harmonische Abende. Unten in der Werkstatt. 🙂

Thekla bekommt ein neues Häubchen

Natürlich gedruckt. Vorteil: beliebige Optik. Nachteil: schwerer und instabiler als die gängigen tiefgezogenen $Kunststoff Hauben.

Aber: Ich kann es selber machen und muss nichts kaufen, und das ist einfach Gold wert.

Derzeit experimentiere ich mit verschiedenen Formen, Dicken und Druckrichtungen. Bis zum fertigen Produkt kann noch ein wenig Zeit ins Land streichen. Und rotes Filament muss ich auch noch besorgen.

Die verflixten 8mm

Nach Wochen und Monaten relativ stressfreien und problemlosen Druckens sank die Motivation meines Ultimakers die letzten Tage rapide. Eine ordentliche Extrusion war nicht mehr möglich, es kam zu wenig Material, der Vortrieb (Extruder) fraß sich ständig in das Filament (auf deutsch heißt das ja offiziell „Schweißdraht“, da bleib ich lieber beim englischen Ausdruck). Auf der Fehlersuche, die nerviges Auseinandernehmen des Druckkopfes in erhitztem Zustand (!) beinhaltete, stieß ich auf folgendes Szenario:

Ein richtig schöner Pfropfen (jetzt muss ich mich schon wieder über die deutsche Sprache wundern). Dieser entstand folgendermaßen: Die Halteklammer, die den Schlauch, in dem das Filament zum Druckkopf geführt wird, arretiert, ließ diesen ein wenig nach oben rutschen. Im zwischen dem Schlauch und dem Messing-Tubus entstehenden Hohlraum konnte sich dadurch oben zu sehender Pfropf bilden, schließlich ist/darf das Material an dieser Stelle noch nicht richtig flüssig sein. Genau dieses Problem ist in diesem Thread beschrieben, im Forum findet man auch Lösungsansätze für die Verbesserung der Hardware an dieser Stelle.

Was hat dies jetzt mit 8 Millimetern zu tun? Nun ja, wenn man nicht aufpasst und den Schlauch nicht genau nach Anleitung montiert, d.h. nicht darauf achtet, dass er genau 8mm in den Druckkopf reinragen muss, hat man wieder ein Problem. So bei mir geschehen. Wieder alles zerlegt und die Finger angekokelt. Duh!

Mikrokopter – Erweiterter LiPo-Halter

Die flachen LiPos aus dem Mikrokopter Shop sind zwar qualitativ recht gut (zumindest ist mir nichts gegenteiliges bekannt), preislich aber ziemlich abgehoben. Da ich mit SLS Akkus bisher sehr gute Erfahrungen sammeln konnte und davon noch ein paar rumliegen habe, will ich diese weiterhin nutzen. Nur leider ergibt sich dann das Problem, dass der LiPo Halter des Mikrokopters entweder für die flachen oder für die „normal“ geformten Akkus passt. Daher hab ich eine Art Adapterplatte konstruiert und ausgedruckt, diese wird einfach zwischen die beiden GFK Elemente des Halters befestigt.

Außerdem bietet diese einfache Platte auch noch Platz für Erweiterungen wie Telemetriefunkmodul, FPV Sender und Telemetrie.

Sollte man auch im Shop kaufen können, sowas.

Propaganda

Sehr gerne erledige ich mithilfe des Ultimakers auch Aufträge, die nicht nur mir und meinen Basteleien etwas nutzen, sondern der Familie, Freunden und Bekannten zeigen, dass man dieses Gerät auch sinnvoll einsetzen kann. Und werbe damit für Verständnis dafür, dass ich ganze Wochenenden unten in der Werkstatt verbringe.

So wurde das Fahrrad meiner Freundin Opfer eines vandalistischen Anschlags. Einfach ein neues Licht zu kaufen wäre zwar einfacher gewesen. Aber auch langweiliger. Also mal eben in Blender ein neues Gehäuse gebastelt und in niedriger Qualität ausgedruckt. Innen mit Chrom-Emulations-Lack angemalt. Zeitaufwand nicht mal eine Stunde. Und alle sind glücklich.

 

Input/Output Error

Ab und an blieb der Ultimaker hängen. Einfach so. Im Log stand irgendwas von Input/Output Error. Für die Ansteuerung des Druckers benutze ich ein kleines Netbook mit Windows 7 Starter. Also mal eben in die Ereignisanzeige geschaut, ob irgendein Fehler aufgetaucht ist. Nichts.

Anstatt mich mit Windows rumzuärgern, habe ich mich dazu entschlossen, Linux in Form von Ubuntu parallel zu installieren. Und seitdem flutscht es.

Fragt mich nicht wieso. Ich will es gar nicht wissen.

Kleine Bemerkung am Rande: Vor etwa 10 Jahren habe ich mich während meiner Ausbildung zum Fachinformatiker intensiv mit Linux beschäftigt. Damals war das alles noch relativ experimentell, zumindest was den Einsatz auf einem Desktop bzw. Laptop angeht. Es ging sehr viel wertvolle Lebenszeit für – zumindest aus jetziger Sicht – unnötige Frickeleien drauf. Die Konfiguration einer internen WLAN Karte in einem Sony Vaio war damals noch ein mehrwöchiges Abenteuer. Um auf den Punkt zu kommen: Bei jedem, seit meinem Umstieg auf Mac OS selten gewordenen Kontakt mit Linux/Ubuntu, bin ich immer wieder darüber erstaunt, wie komfortabel dies(e) OS/Distribution mittlerweile geworden ist. Die Installation auf oben erwähntem Netbook war absolut schmerzfrei. Sehr smooth. Alle Komponenten funktionierten auf Anhieb. Fein. Ich mag Open Source.

Macht ein 3D Drucker Sinn?

Klar. Auch wenn zum jetzigen Zeitpunkt ein erfolgreicher Betrieb eines 3D Druckers (dieser Preisklasse) einen erheblichen persönlichen Einsatz fordert, sind die zusätzlichen Möglichkeiten, die man damit hat, diesen Verbrauch wertvoller Lebenszeit durchaus wert. Mir fallen zwei gute Gründe ein, gleichzeitig sind diese beiden Argumente auch die zwei Produktkategorien, bei denen es sich lohnt, sie mit einem 3D Drucker herzustellen.

1. Produkte, die man nicht einfach mal so kaufen kann oder bei denen der Aufwand der Eigenherstellung geringer ist als der Kaufvorgang. Zum Beispiel Ersatzteile für technische Geräte.

2. Produkte, die man selber entwirft, also Unikate. Objekte mit einem Schuss Persönlichkeit, aus eigener Kreativität entstanden.

Nun, da mein Drucker noch nicht so lange rund läuft und ich mich intensiv mit dem Multicopter beschäftige, fehlen mir so richtig gute Real-World-Beispiele, die auch den größten Skeptiker jubilieren und den Ultimaker Webshop stürmen lassen. Aber ein paar Dinge hab ich bereits gedruckt:

Zu öffnender Companion Cube.

Eine Tasse! In Raketenform! Gespachtelt und geschliffen, wird demnächst lackiert.

Endstopfen für Vorhangstangen. Zeitaufwand 25 Minuten.

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Ikarus04 – Ein neuer Ansatz

Durch einen glücklichen Zufall kam ich sehr günstig an einen Restposten pultrudierter 12mm CFK Rohre. Ein gutes Material für die Arme eines Multicopters, Carbon zeichnet sich ja bekanntlich grundsätzlich durch geringes Gewicht und dabei hohe Stabilität aus. Meinen naiven Vorstellungen nach sollte ein stranggezogenes Rohr (also mit Fasern in Längsrichtung) für meinen speziellen Einsatz am besten geeignet sein.

Doch wie diese Arme am Rumpf und wie daran die Motoren befestigen? Hm….

Gebogene treffen auf ebene Flächen… Ein nahezu perfektes Szenario für den Einsatz eines 3D Druckers. Also schnell in Blender zwei entsprechende Adapter gebastelt.

Bewusst pragmatisches und reduziertes Design. Schnell ausgedruckt, passt und sitzt.

Die Rohre habe ich auf eine Länge von 30cm gekürzt. Eine sehr stabil wirkende Konstruktion. Könnte jedoch ein wenig leichter sein. Aber am Gewicht feile ich erst, wenn ich weiß, dass es prinzipiell funktioniert.

Die (Vor-)Serienproduktion kann beginnen.