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Neue Features

Mal eben gedruckt: Akkuhalterung und Befestigung für den Videosender an einem Servo. Die Antenne ist jetzt von der Funke aus klappbar. Ausgefahren nach unten für beste Sendeleistung dank exponierter Stelle, eingefahren ordentlich gegen Transportschäden geschützt. Mal sehen ob sich das bewährt.

Wenn sich das Konstrukt bewährt, werd ich wohl mal ein wenig im MK Sourcecode rumpfuschen und sehen, ob ich eine Automatik (abhängig von Höhe?) einbauen kann.

Fernauslösung der 600D

Wie nett von C. Bei den kleinen Canon DSLR wird als Synchronbuchse eine stinknormale 2,5 mm Klinke verwendet. Das macht es dem Bastler natürlich sehr einfach, die Kamera über die Mikrokopter Elektronik auszulösen. Ein entsprechender Stecker dürfte in jeder besseren „Zu schade zum wegschmeissen, kann man doch noch brauchen!“-Kiste zu finden sein. Ich benutze das Extension Board, dort wird „Auslöser“ und GND an C+ und C- angeschlossen. Separat fokussieren braucht man nicht, schließlich bietet es sich an, bei Luftaufnahmen generell mit manuellem Fokus auf unendlich zu fotografieren.

Auch ein blindes Huhn…

Beinahe wurde die Liste der Opfer des letzten Crashs länger. Aber nur beinahe.

Da das Wetter heute mal wieder nicht besonders einladend war, blieb viel Zeit für eine ausgedehnte Bastelsession im Keller. Das FPV Equipment musste schließlich noch an die Canon 600D und das neue Gimbal angepasst werden. Die Kabel waren schnell verlötet, langsam aber sicher entwickle ich darin eine gewisse Routine, den vielen Abstürzen sei Dank. Doch beim ersten Test tat sich nichts, kein Signal kam am Empfänger an. Letztendlich war der Sender die Ursache… Beim Schütteln des Delinquenten war ein leises Klackern zu hören, und auch wenn ich, was Elektronik angeht, nicht gerade eine Leuchte bin, gibt es auf den beiden Platinen nur ein Bauteil, welches danach aussieht, ein solches Geräusch erzeugen zu können. Siehe Bild. Also auf Verdacht das Teil gewechselt, von diesem netten Zwischenfall ist ja noch ein defekter, baugleicher Sender übrig.

Und, kaum zu glauben, ich habe ein Bild!

Ich würd ja wirklich gerne wissen, was das für ein Bauteil ist. Wegen Lernen und so. Es steht „S80001C“ drauf. Weiß jemand Rat?

FPV-Bodenstation 1.0

Schnee, Regen, Schnee, Regen, Regen. Plus Wind. Wenn das Wochenende mal wieder kein Flugwetter bietet, muss man es sich halt in der Werkstatt gemütlich machen.

Das hier zu sehende Machwerk dockt an die MX-20 an, ohne mein Gewährleistungsrecht gegenüber Graupner zu gefährden. Der Videoempfänger bzw. dessen gedrucktes, zusätzliches Gehäuse hängt am Bügel, die silberne Akkubox wird einfach seitlich auf die trapezförmigen Standfüße des Senders geschoben. Monitor und Antennen teilen sich eine Gewindestange, dadurch kann man deren Position verstellen. Die Antennen sind mit passgenauen Gehäusen geschützt. Für eine bessere Sicht bei hellem Umgebungslicht sorgt eine auf den Monitor aufsteckbare Blende.

Bleibt zu hoffen, dass das Gehäuse der MX-20 bzw. der Ring, an dem der Umhängegurt befestigt wird, vorm zusätzlichen Gewicht nicht kapituliert.

Projekt: Bodenstation

Ich habe keinerlei Lust, mordsmäßig viel Equipment mit mir rumzuschleppen, das nimmt einem die Spontanität. Ich will mal eben schnell raus, ein wenig rumdüsen und dabei Fotos machen. Oder bei einem gemeinsamen Ausflug mit der Freundin deren Nerven schonen und schnell mal ein paar Luftaufnahmen einer schönen Örtlichkeit machen, ohne viel vorbereiten zu müssen. Deshalb: Das gesamte FPV Equipment soll an den Sender und mit diesem eine Einheit bilden. Zu sehen hier ist ein erster Entwurf. Er besteht aus einer gedruckten Halterung für den Videoempfänger, welche am Bügel der Funke befestigt wird. Wichtig an dieser Konstruktion war mir, dass der Sender unberührt bleibt und nicht modifiziert wird. Wegen Garantie usw.. Diese Halterung kann über eine Gewindestange und daran angepflanzte „Module“ beliebig erweitert werden, zusätzlich können diese Erweiterungen gedreht werden. Sehr praktisch für den Monitor und die Richtantenne.

Ich muss jetzt erst mal testen, ob das Ding so funktioniert wie ich will. Ob der Empfang passt und/oder die Sendeleistung der Funke beeinträchtigt wird. Erst dann wird es schön gemacht.

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Projekt: Videobrille für Brillenträger

Leider ist die Fatshark Dominator nicht mit zwischengeschalteter Sehhilfe zu benutzen. Und Kontaktlinsen sind für mich einfach keine Option, ich finde sie einfach nur unangenehm, auch nach längerer Tragezeit. Was tun? Ein neues Gehäuse muss her! Zum Glück habe ich ja mit dem 3D Drucker ein ideales Werkzeug…

So soll das Ding mal aussehen. Modelliert wie immer in Blender.

Das Design kann sich natürlich noch ändern… *hust*

Erste Prototypen sind sehr vielversprechend. Ein spannendes Projekt, welches die Möglichkeiten eines 3D Druckers sehr, sehr gut ausnutzt!

 

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FPV, ich komme

Um den Sender und die Cloverleaf Antenne ordentlich befestigen zu können, habe ich mir eine Halterung gedruckt, die am LiPo Halter des Mikrokopters befestigt werden kann. Somit hat die Antenne einen guten Platz am Vehikel, schön weit unten, weg von störenden Einflüssen. Außerdem habe ich die sehr fragil wirkende Antenne mit einem kleinen Ei vor Umwelteinflüssen geschützt.

Für solche Kleinteile ist der Drucker das ideale Werkzeug.

Canon S95, CHDK und der Einsatz am Mikrokopter

Leider besitzt die Canon S95 statt einem normalen USB Port und einem Klinkenstecker o.ä. für das Video Signal einen diese beiden Funktionen zusammenfassenden, proprietären Anschluss, welcher einem USB Mini-B Stecker nicht ganz unähnlich sieht. Das wäre alles ja kein Problem, wäre der Stecker des beiliegenden Video Out Kabels vollständig belegt. Dieser besitzt leider nur die für Video Out benötigten Pins. Das bedeutet, dass man mit diesem Kabel keinen Zugriff auf USB bekommt. Sehr uncool. Nach längerer Recherche stieß ich auf diese Lösung (11-pin USB+A/V Combo Cable for Canon) eines finnischen Anbieters. 29 Euro für ein Kabel? Mann. Aber es hilft ja nichts. Bestellt und überraschend schnell nach nur drei Werktagen geliefert.

CHDK installiert man am komfortabelsten und schnellsten mit einem Hilfsprogramm namens Acid, welches die Firmware der Kamera checkt, das passende CHDK herunterlädt und auf einer wie gewünscht partitionierten SD-Karte installiert. Funktioniert auch auf Mac OS, da mit Java realisiert. Die aktuelle CHDK Version enthält übrigens schon die Möglichkeit des Auslösens über einen Impuls auf USB, man muss dazu nicht mehr mal ein Skript laden.

Aber wie die Kamera über den Mikrokopter auslösen? Man könnte direkt an einen Ausgang der FlightCtrl anschließen, dies war mir jedoch zu gefährlich, ein Kurzschluss und das Herzstück des Copters ist gefährdet. Viele weitere Bastellösungen sind im Internet zu finden. Letztendlich habe ich mich jedoch für das Extension Board von HiSystems entschieden. Dieses bietet mehrere Vorteile: Zwei schaltbare Ausgänge, bis 55A belastbar und schön von der Elektronik der FlightCtrl abgekoppelt. Neben der Kamera kann ich nun auch die LEDs von der Fernbedienung aus schalten. Außerdem bietet die Platine einen geregelten 9V Ausgang, welcher ideal für meinen Videosender ist. Das Verlöten der SMD Bauteile war eine ziemliche Fummelei und für mich neu, hat aber dank einer sehr feinen Lötspitze tadellos funktioniert. Noch schnell im Koptertool den Ausgang auf einen Taster des Senders gelegt… Funktioniert!

Ohne große Verzögerung kann ich nun die Kamera vom Boden aus auslösen. Natürlich nur sinnvoll, wenn man ein Live Bild zur Verfügung hat.

Ikarus02.1 – Erster FPV Flug mit Videobrille!

Manchmal denke ich, dass ich, um ein Ziel zu erreichen, maßlos übertreibe.

Nun bin ich ja (so wie statistisch gesehen über 40% der Deutschen) leider auf eine Sehhilfe angewiesen. Auf lustige Mods hatte ich auch wegen der technischen Nachteile keine Lust, außerdem kam ich recht günstig an eine Fatshark Dominator Brille.

Die einzige Lösung: Kontaktlinsen.

Mein neuer Optiker ist offensichtlich recht penibel. Aber nach drei langen Sitzungen und vielen Telefonaten war es gestern so weit: Endlich ohne störende Glasscheiben vorm Gesicht gut sehen! Und es klappt hervorragend:

Viel zeitlicher und finanzieller Aufwand also. Ohne triftigen Grund würde ich mir niemals in den Augen rumfummeln wollen. Aber ich bin richtig begeistert… und kann nicht genug vom FPVen kriegen!