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Erste Erfahrungen mit Autodesk 123D Catch

Wow, das ist absolut faszinierend. 123D Catch. Man fotografiert ein Objekt aus vielen Blickrichtungen, lädt die Bilder in die Cloud, wo daraus ein 3D Modell berechnet wird, welches man dann in alle gängigen Formate exportieren kann.

Dieses sehr feine und detaillierte Mesh ist aus 77 Bildern meines Lieblings-„Objektes“ entstanden. Im Fotostudio mit neutralem Hintergrund und möglichst homogener Ausleuchtung.

Leider gibt es den 123D Catch Client derzeit nur für Windows, dummerweise funktionierte dieser auch nicht richtig in einer Windows XP VM, so dass ich ein nativ laufendes Windows 7 booten musste. Das Hochladen und Berechnen der 77 Bilder mit 68 MB dauerte nicht lang, etwa eine halbe Stunde wurde dafür benötigt.

Das Ergebnis ist beeindruckend. Die Gesichtszüge werden fehlerfrei wiedergegeben. Lediglich ein paar Bilder des Hinterkopfes konnten nicht richtig zugeordnet werden, was mich nicht weiter verwundert, hier fehlen dem Programm nötige Anhaltspunkte für das  Zusammenfügen der Bilder. Man hat jedoch im Client die Möglichkeit, recht komfortabel manuell Bezugspunkte hinzuzufügen, pro Bild werden vier solcher Punkte mit Verweisen auf je zwei schon dem Modell zugeordneten Bildern benötigt.

Ein wenig in das Objekt in Blender verbessern und schon hat man eine schön druckbare Büste der Geliebten für den Schreibtisch. Wer sie kennt erkennt sie sofort. 🙂