Vom Pech verfolgt

Neben all dem familiären Glück scheine ich derzeit, was technische Geräte angeht, vom Pech verfolgt.

Obwohl die vorherigen Autos ähnlich breit waren, habe ich es geschafft, dem nagelneuen Touran bei der Fahrt in die Garage den linken Außenspiegel zu ruinieren. Und das zweimal hintereinander. Beim zweiten Crash hat es den seitlichen Blinker, der bei diesem Auto dummerweise im Spiegel sitzt, völlig zerfetzt. Dann fiel mir mein Samsung Galaxy S5 so dumm aus der Hand auf einen Steinboden, dass sich eine Reparatur nicht mehr gelohnt hätte. Und zu guter Letzt, und dieser Fall ist der absolute Worst Case: Trotz eines Sturzes aus vergleichsweise niedriger Höhe hat es meine Leica M9 schlimm erwischt. Die Kante einer Marmortreppe hat dem Gehäuse übel mitgespielt, zwar scheint die Technik grundsätzlich noch zu funktionieren, leider ist jedoch der Messsucher komplett verstellt, so dass ein Scharfstellen nicht mehr möglich ist. Eine Reparatur ist derzeit finanziell nicht zu stemmen.

Dazu muss ich noch sagen, dass ich vorher noch NIE im Leben mit dem Auto irgendwo angefahren bin (gut, einmal, aber das war aus jugendlichem Leichtsinn) und mir noch NIE ein Smartphone, geschweige denn eine Kamera runtergefallen ist. Von daher waren das absolut schwarze Wochen. Eine richtige Pechsträhne. Beileidsbekundungen gerne per Kommentar. 😉

Nachwuchs 2.0

Es ist mal wieder so weit. Felix sagt Hallo Welt!

Ich bin froh, nun eine gewisse Redundanz bei der Weitergabe meines Genmaterials erreicht zu haben.

Und alles ist anders

Im Schein der Taschenlampe wage ich mich weiter vor. Eine zentimeterdicke Staubschicht hat die einst so betriebsame Werkstatt in einen Mantel aus Stille und Vergessenheit gehüllt. Um weiter vordringen zu können, entferne ich vorsichtig die Spinnweben vom Türrahmen, aufgeschreckt durch die Zerstörung ihrer monatelangen Arbeit fliehen viele kleine achtbeinige Monster aus meinem Blickfeld. Staubpartikel schweben in der stickigen, modrig riechenden Luft. Im Augenwinkel sehe ich eine Bewegung, einen Schatten, der in die Ecke huscht. War da was? Weiterlesen

Nachwuchs 1.0

Ich will mich hier keineswegs mit fremden Federn schmücken: Ausgeführt hat dieses Projekt letztendlich meine Frau, von mir kam nur ein Teil des Bauplans. Der erste Milestone „Geburt“ wurde erfolgreich erreicht, allen daran Beteiligten geht es trotz erhöhtem Stressaufkommens sehr gut. Die Messwerte stimmen so weit. Leider benötigt das Projekt einen 24/7 Support, den man leider nicht outsourcen kann, weswegen die Projektverantwortlichen dazu gezwungen sind, sich exklusiv mit diesem Vorgang zu beschäftigen. Für anderes bleibt also wenig Zeit. Aber anderes ist plötzlich unwichtig.

Sagt Hallo zu Simon!