KAMKOP Six2Fold – Ein wunderschöner Kopter, aber…

Seit Sommer letzten Jahres bin ich im Besitz eines KAMKOP Six2Fold Kopters mit Brushless Gimbal. Leider konnte ich nicht davon berichten, da mir die nötige Zeit fehlte, außerdem gab es einfach nichts zu erzählen: Nach zwei, drei Flügen steht das Ding nun als Staubfänger im Arbeitszimmer, und zwar aus folgenden Gründen: Weiterlesen

Gartenpflege mal anders

Neues Projekt: JustFriendly von Modellbauservice Schuster

Bei einem für mein Portemonnaie erneut katastrophalen Besuch beim Modellbauhändler fiel mir (bzw. wurde mir gefallen) ein fertig gebauter Außenflügel dieses Modells in die Hände. Und, wie soll ich sagen, so ein sauber gebauter Flügel ist für jemanden, der so wie ich auf Holzmodelle steht, schon was Erhebendes. Weiterlesen

Weihnachten ist gerettet!

Seit dem Messerschmidt-Debakel war ich nicht mehr fliegen. Ich war kurz davor, dieses schöne Hobby komplett aufzugeben. Aber letztendlich war/ist meine Faszination für Flugmaschinen stärker. Nachdem es letzte Woche das erste Mal in dieser Saison geschneit hat, kam ich auf die Idee, der Kadett Kufen zu verpassen, um auf der halbwegs geschlossenen Schneedecke starten und landen zu können. Weiterlesen

Brennt wenigstens gut.

Kein Kommentar.

X8

Thekla wurde um vier Arme erleichtert. Doch nicht um vier Motoren, nun hängen je zwei davon an einem Arm, in koaxialer Anordnung. Was bringt das für Vorteile? Das Gerät wird um einiges kompakter und damit besser transportierbar. Ein Umklappen der Rücksitzbank bei Transport im Kofferraum ist bei meinem kleinen Auto nun nicht mehr nötig. Außerdem sollte diese Antriebsart rein theoretisch sogar effizienter funktionieren als Einzel-Propeller: Durch die zwei Luftschrauben wird der Luftstrom schneller beschleunigt und ist damit gerichteter. Idealerweise sollte man dabei Propeller mit verschiedenen Anstellwinkeln verwenden, da das in unserem Fall nur schwer möglich ist, habe ich das Regelverhalten im Mixer geändert und den unteren Motoren etwas mehr Dampf gegeben (72 statt 64 funktioniert ganz gut). In der Praxis zieht diese Anordnung bei selbem Gewicht leider ca 10 Prozent mehr Strom als als klassischer Okto.

Ansonsten hat sich wenig geändert. Das Flugverhalten ist überraschenderweise nicht merklich schlechter als vorher, obwohl sich die Hebel der Motoren ja deutlich verkleinert haben und man somit ein nervöseres Verhalten erwarten würde. Bei schnellen Abstiegen wird’s leider noch ein wenig ruppig, mal sehen ob man das mit den gängigen Parametern in den Griff bekommt.

Die Befestigung der Motoren an den Alu-Armen ist möglichst simpel gehalten. Je eine Platte aus 1mm GFK und dazwischen ein gedrucktes Zwischenstück. Der obere Motor wird mit dem Alu-Arm verschraubt, während der untere nur am GFK befestigt ist und durch die vier Verbindungsschrauben gehalten wird.

Das kurze Leben der Bf-109

Der fatale Absturz war für dieses Muster schon fast klassisch und durchaus vorbildgetreu. Durch die enorme Kopflastigkeit und die dadurch entstehende Kippgefahr bei kleinsten Bodenunebenheiten ist man versucht, die Maschine möglichst schnell hochzubekommen. Außerdem schont man so das ziemlich fragile Fahrwerk. Durch die geringe Spurweite in Kombination mit zu viel Motorleistung muss man höllisch aufpassen, dass das Gerät nicht ausbricht und abkippt. Und genau das ist passiert. Schon halb in der Luft kippt die Maschine plötzlich nach links weg, dummerweise hab ich vor Schreck Vollgas gegeben, was die Sache noch verschlimmert hat. Letztendlich schlug die Messerschmidt aus nicht mehr als einem Meter Höhe seitlich über die linke Fläche ein. Dass es das Modell dabei so dermaßen zerlegt hat, finde ich gelinde gesagt erstaunlich. Etwas mehr Stabilität hätte ich schon erwartet.

Das Modell an sich ist sehr gelungen. Die etwas haarigen Starts und Landungen sorgen zwar des öfteren für Schweißausbrüche, dafür entschädigt das fantastische Flugbild. Wie mit einem Messer gezogen schneidet man damit durch die Luft.

Die Größe des Modells mit 2,20 Metern Spannweite trägt entscheidend zum Flugspaß bei. Außerdem habe ich ein Benedini Soundmodul mit ordentlich Schalldruck verbaut, was schnelle Vorbeiflüge noch eindrucksvoller macht. Die Flugleistungen war durch den Pichler Boost 180, befeuert von 12 Zellen, mehr als sportlich. Mit einer 22×12 Zoll Schraube gönnt sich der Antrieb unter Volllast 85 Ampere, was die zwei 6S 5Ah LiPos relativ schnell leersaugt. Jedoch kann man auch schon mit vergleichsweise gemütlichen 20 bis 25 Ampere recht flott seine Bahnen ziehen.

Zum Glück ging beim Absturz nur Holz kaputt, der wertvollen Elektronik und dem Antrieb scheint nichts passiert zu sein. Ob ich mir das Modell wieder aufbaue, kann ich jetzt noch nicht sagen. Die doch sehr anspruchsvollen Starts und Landungen und die damit verbundenen Anforderungen an den Untergrund sprechen dagegen. Erst mal neue Kraft schöpfen, dann sehen wir weiter…

Flugmaschinen-Faszination

Dass ich auf meine alten Jahre noch zum RC-Modellflieger mutiere, hätte ich nicht gedacht. Aber hey, es macht einfach unglaublichen Spaß!

Als technikbegeisterter Mensch finde ich grundsätzlich jede Art von Maschinen faszinierend. Je schneller, größer und lauter desto besser. Ich bin der Typ, der Gänsehaut bekommt, wenn beispielsweise die wunderbare Kakophonie eines luftgekühlten Sechszylinder-Boxermotors (vorzugsweise bei Volllast im höheren Drehzahlbereich) auf die Trommelfelle prallt. Und für Flugdinger hatte ich schon immer ein Faible: Schwerer als Luft, durch dynamischen Auftrieb trotzdem in derselben.

Ein Flugzeug zu bewegen ist pure Physik. Dynamik, also das Wirken von Kräften auf den Flugkörper, und auch ein wenig Kinetik, da sich dieser ja im Raum bewegt. Und damit zu spielen ist der Reiz. In den letzten Wochen habe ich fleissig geübt, mittlerweile gelingen schöne Starts und Landungen. Die Graupner Kadett 2400 ist für Einsteiger wie mich mehr als geeignet, dieses Fluggerät bringt so schnell nichts aus der Ruhe. Fast schon langweilig wie unaufgeregt die Maschine selbst auf gröbste Pilotenfehler reagiert. Der Wunsch nach was Aufregenderem keimt schon länger in mir, aber dazu später mehr. Dies heißt jedoch nicht, dass man mit der Kadett nicht sportlich unterwegs sein kann, ganz im Gegenteil, das Ding verträgt sogar die ein oder andere (einfache) Kunstflugaktion. Sehr schön geht ein Turn, also mit viel Geschwindigkeit senkrecht nach oben und kurz vorm Stillstand mit einem kräftigen Seitenruderausschlag das Modell um die Hochachse drehen. Dies geschieht schon fast in Zeitlupentempo. Auch sehr fein sind die Langsamflugeigenschaften. Mit voll gesetzten Klappen kann man das Flugzeug bei einem tiefen Vorbeiflug im Schritttempo bewundern. Aber wie gesagt: Bis jetzt habe ich es nicht geschafft, durch lässige Auslegung der Grenzen der Physik auch nur ansatzweise in eine haarige Situation zu kommen. Selbst wenn man so Spielchen wie Gas rausnehmen und Höhe auf voll treibt, denkt das Flugzeug nicht mal dran, durch einseitigen Strömungsabriss ins unkontrollierbare Trudeln zu geraten. Nein, die Chose sackt ein wenig durch und nimmt selbstständig wieder Fahrt auf.

Deshalb habe ich mich dazu entschlossen, ein zweites, etwas spannenderes Flugzeug anzuschaffen. Es wird wohl eine Messerschmidt Bf-109 von Black Horse mit 2,2 Meter Spannweite. Natürlich elektrisch angetrieben. Ich bin schon gespannt.

Übung macht den Meister

Hoffentlich… irgendwann.

Um die halbe Welt

Damals, als ich den ersten Ardupilot bestellt habe, habe ich überlegt, mir auch die von DIYDrones angebotene schützende Hülle mitzubestellen. Hab ich aber dann doch nicht gemacht, da ich nicht sicher war, ob das Ding dann noch auf den damaligen ArduCopter Rahmen passt. Wie dumm, das hätte mir einiges an Ärger und Geld erspart.

Durch Zufall traf ich Peter, den Konstrukteur und Produzenten der Box, beim regelmäßig stattfindenden Münchner Mikrokopter Stammtisch. So fand ich heraus, dass das Gehäuse nur ein paar Dörfer weiter (von meiner derzeitigen Bleibe aus gesehen) hergestellt wird. Witzig. Jetzt bin ich froh, sie damals nicht bestellt zu haben. Und Peter hat mir sogar eine geschenkt, vielen Dank! 🙂