Zurück ins Kinderzimmer mit RetroPie

Road Riot 4WD

Ein richtiges Bastelprojekt kann man dies eigentlich nicht nennen. Dafür ist es viel zu einfach und der benötigte Zeitaufwand zu gering. Aber genau das ist der Punkt: Als berufstätiger Familienvater bleibt einfach wenig Zeit Weiterlesen

Ultimaker 1.1

Bisher hatte mein Ultimaker, weitestgehend im Originalzustand aus Mitte 2011, zwei nervige Macken: Weiterlesen

Mach mir einen Menschen

Das Erstellen realistisch wirkender Lebewesen ist wohl eine der schwierigsten Aufgaben des 3D Modellings. Ich bin daran kläglich gescheitert, nach einem Tag des Rumprobierens sah mein Vertexhaufen nicht im Entferntesten einem Menschen ähnlich. Irgendwann, nach einer gewissen Zeit des fruchtlosen Dahinfrickelns, wird das Erreichen des Ziels wichtiger als der Weg dorthin. Weiterlesen

Spaß mit Kinect

Den wohl zur Zeit günstigsten Einstieg ins Thema 3D Scannen bietet ein System auf Basis eines PrimeSense Sensors, den meisten wohl als Microsoft Kinect bekannt. PrimeSense, eine Firma aus Israel, entwickelte die Technologie und das Referenzdesign, welche von Microsoft lizensiert und als Bewegungssteuerung für deren XBox Spielekonsole auf den Markt gebracht wurde. Weiterlesen

Blender Tipps: Weltkugel – Texturierung und Displace Modifier

Hier ein paar Tipps zur Erstellung einer Weltkugel mit reliefartiger Oberfläche in Blender.

Erster Schritt: (Ant)Arktis retten

Die Dreiecke an den Polen sollten dringend verkleinert werden, da die Oberfläche sonst nach Anwendung des Displace Modifiers ziemlich komisch aussieht. Man kann dies zum Beispiel folgendermaßen machen: Weiterlesen

Virtuelle Sauerei

Die letzten Wochen und Monate war ich nicht so untätig, wie es den Anschein hat. Da man im Bastelkeller momentan Gefahr läuft, einen grausamen Erfrierungstod zu sterben, bevorzuge ich einen gemütlichen Platz in der Nähe des Kamins, eine beheizte Laptop-Tastatur und heißen Kaffee. Womit wir auch gleich beim Thema wären. Weiterlesen

The tale of the UltiPanel

Hier ist ein sehr interessantes PDF von Bernhard Kubicek über die Entwicklung des UltiControllers, von der Idee bis zum fertigen Produkt. Seine Überlegungen und Erkenntnisse bezüglich Design generell finde ich ebenfalls sehr, sehr lesenswert.

Blender: Objekte aus Grafiken erstellen

Hier ein recht einfacher Weg, um Grafiken/Bitmaps mit Hilfe von Inkscape in Blender einzubinden und dort in dreidimensionale Objekte umzuwandeln. Reliefs machen sich gerade bei mit einem 3D Drucker erstellten Gebilden sehr, sehr gut.

Natürlich muss die Grafik natürlich in Schwarz-weiß vorliegen. Damit die Vektorisierung problemlos vonstatten geht, sollte man außerdem den Kontrast bis zum Anschlag aufdrehen. Warum? Die meisten Bildbearbeitungsprogramme unterstützen keinen reinen S/W-Modus sondern nur Graustufen. Wir wollen aber nur schwarz und weiß und keine Abstufungen dazwischen. Eh klar.

In Inkscape vektorisiert man die Grafik dann über Pfad -> Bitmap vektorisieren. Die Default-Einstellungen sollten gut funktionieren.

Falls alles klappt sollte man eine schicke Vektorgrafik erhalten. Eventuell empfiehlt es sich, an dieser Stelle über Pfad -> Vereinfachen ein wenig Komplexität rauszunehmen.

Exportiert als SVG-Datei kann man diese nun in Blender über File -> Import -> Scalable Vector Graphics importieren.

So weit so gut. Da wir aber keine Pfade wollen, sondern ein Mesh, wandeln wir das Objekt durch drücken von Alt + C und Auswahl des Menüpunkts Mesh from Curve […] in letzteres um. Sieht man es sich nun im Edit Modus an, sieht man, wie gut oder nicht gut diese Umwandlung funktioniert hat.

Fast fertig… Nun alle Vertices „A“ markieren, extrudieren „E“ und nach unten verschieben (ggf. „G + Z“). Ein Relief erstellt man am einfachsten mit dem Boolean Modifier: Das eben konvertierte Objekt so weit wie gewünscht in ein anderes Objekt schieben, letzterem dann den genannten Modifier zuweisen, unter Operation: Difference auswählen und natürlich auch das entsprechende Objekt. Dann dieses durch Drücken von „H“ ausblenden.

Problems? 🙂

Blender: Objekte zerschneiden – der einfache Weg

Mittlerweile bin ich der Ansicht, dass es mehr Sinn macht, zu druckende Objekte möglichst einfach zu gestalten, anstatt sich mit Support Strukturen und der nötigen Nachbearbeitung rumzuplagen. Hat man trotzdem komplexe Objekte, lohnt es sich, diese möglichst günstig zu zerschneiden und dann die Einzelteile zu drucken. Zusammenkleben mit Sekundenkleber ist angenehmer als ewiges Rumschnitzen und -dremeln. Finde ich zumindest.

Auf der Suche nach einer Möglichkeit, Objekte in Blender zu zerschnippeln, stieß ich auch folgende einfache Möglichkeit unter Zuhilfenahme des guten Boolean Modifiers:

1. Man nehme ein Objekt, welches als Messer dienen soll (in diesem Fall ein geplätteter Cube) und platziere diesen entsprechend.

2. Dann wendet man auf das zu zerschneidende Objekt den Boolen Modifier an. Operation: Difference und unter Object das „Messer“ wählen. Apply.

3. Das Messer (also der Cube) kann nun entfernt (Taste „X“) oder unsichtbar gemacht werden („H“). Sieht man sich das Objekt nun in der Wireframe-Ansicht an („Z“), wird deutlich, dass sich das Mesh gehörig geändert hat.

4. Nun muss man die beiden Einzelteile nur noch splitten. Man markiert alle Vertices einer Hälfte (geht am schnellsten mit Taste „L“ nach Markierung eines Knotens, alle verbundenen Vertices werden dadurch markiert), drückt „P“ für die Separate Funktion und wählt „Selection“. Nun hat man zwei Objekte.

Operation erfolgreich, würde ich mal sagen. Geht recht flott. Falls jemand einen schnelleren Weg kennt, bitte Bescheid geben.

Modell: Die gute alte Pink Panther Woman.