Mein Spiele-Rechner hatte die Tage üble Motivationsprobleme. Einen schwarzen Bildschirm hatte ich! Da ich das Problem nicht auf Anhieb lokalisieren konnte, musste alles ausgebaut und getestet werden. Und siehe da, er lief wieder. Warum? Ich hab nicht den geringsten Schimmer. Da schon der Ausbau aus dem vollgestopften Gehäuse eine Qual war, war meine Motivation, alles wieder reinzufrickeln, denkbar gering. Und Veränderung tut doch auch gut. Ein komfortabel wartbares System trotz Wasserkühlung? Das wär doch was! Lösung: Ein „Gehäuse“ in Form eines Benchtables. Ob dies alltagstauglich ist wird sich erst noch rausstellen.

Natürlich wurden die Komponenten gründlichst gereinigt. 2 1/2 Jahre Betrieb ohne Wasserwechsel zeichnet sich in Form von Rückständen in Kühlern und Schläuchen deutlich ab. Doch es war weit weniger schlimm als erwartet. Natürlich bekamen CPU und GPUs nun auch eine Anbindung per Flüssigmetall an die jeweiligen Kühlkörper.

So ein Benchtable ist an sich eine feine Sache. Alles ist komfortabel und ohne Verrenkungen erreichbar. Ich habe mich in diesem Fall für das Lian Li PC-T80 entschieden. Ursprünglich wollte ich die Radiatoren im unteren Bereich einbauen, aber das wurde mir zu eng und frickelig, weshalb eine andere Lösung her musste. Schon lange hatte ich mit diesem Wärmetauscher geliebäugelt, jetzt hatte ich endlich einen Grund, ihn zu kaufen: Den MO-RA3 420 von Watercool. Man möchte meinen, dieser Radiator wäre ein wenig zu viel des Guten… Das stimmt nur bedingt. Den der große Vorteil dieses Wärmetauschers ist, dass man ihn bis zu einer gewissen Leistungsgrenze passiv betreiben kann. Das heißt im Office-Betrieb, beim Rumsurfen und bei weniger anspruchsvollen Spielen bleiben die Lüfter still. Und er passt perfekt hinter den Monitor.

Der Rest ist wie gehabt. Die Pumpe wurde zwecks Entkopplung wieder auf Gel-Pads gelagert. Um einen schnellen Ausbau der Komponenten zu gewährleisten, wurden Schnellkupplungen eingebaut. Damit wird das im Laufe des Jahres anstehende Grafikkarten-Update zum Kinderspiel.

Update: Neue Anschlüsse, gesleevte Kabel, etwas Beleuchtung (gesteuert per Farbwerk von Aquacomputer) und eine Abdeckung für den NO-RA.

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