Wasserschaden im MacBook

„Warum Papa wohl immer so so schimpft, wenn ich mit einem Glas Wasser seinem MacBook zu nahe komme?“, fragte sich Sohn Nummer Eins. Um eine Antwort auf diese Fragestellung zu bekommen, war er auf einen praktischen Versuch angewiesen, da ihm theoretisches Wissen diesbezüglich fehlte. Um Messfehler auszuschließen, wurde die Menge der verwendeten Flüssigkeit signifikant erhöht. Immer auf höchstmögliche Effektivität in der Destruktion bedacht, wurde der Versuch bei laufendem Gerät durchgeführt.

Das Ergebnis konnte überzeugen. Übergossen mit einem Eimer Wasser aus dem Plantschbecken, gab das erst wenige Wochen alte Gerät erst mal keinen Mucks mehr von sich.

Also musste sich Papa erst mal Werkzeug bestellen (Danke, Apple, für diese grandiosen Pentalob Schrauben!). Das iFixit 54 Bit Driver Kit ist zwar qualitativ nicht das Gelbe vom Ei, für den sporadischen Hausgebrauch aber ausreichend. Dazu noch eine ausreichende Menge Isopropanol. Dann wurde das Gerät unter Zuhilfenahme der gewohnt guten iFixit Anleitung zerlegt und alle Bauteile mit Isopropanol gespült. Manche Kontakte sahen teilweise ziemlich korrodiert aus, obwohl der Vorfall das Experiment erst zwei Tage zuvor stattfand. Hartnäckige Rückstände ließen sich mit einem feinen Borstenpinsel entfernen. Danach ließ ich alles für zwei Tage auf der Fensterbank trocknen.

Und siehe da: Nach dem Zusammenbauen startet das MacBook wieder und schein einwandfrei zu laufen. Fragt sich nur wie lange… Im Netz liest man von Komplettausfällen nach wenigen Monaten, und das trotz Alkoholdusche. Mal sehen… Ich bin jedenfalls erst mal froh, wieder ein Arbeitsgerät zu haben.


 

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  1. […] Übrigens: Dieser Laptop ist in Punkto Wartbarkeit ein absoluter Traum! Dell verwendet stinknormale Schrauben, es gibt keine abbrechenden Nasen/Haken und keine nervigen Verklebungen. Für einen Laptop richtig gut. Kein Vergleich zu Apple Produkten. […]

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