Weihnachten ist gerettet!

Seit dem Messerschmidt-Debakel war ich nicht mehr fliegen. Ich war kurz davor, dieses schöne Hobby komplett aufzugeben. Aber letztendlich war/ist meine Faszination für Flugmaschinen stärker. Nachdem es letzte Woche das erste Mal in dieser Saison geschneit hat, kam ich auf die Idee, der Kadett Kufen zu verpassen, um auf der halbwegs geschlossenen Schneedecke starten und landen zu können. Zufälligerweise hatte der Modellbauhändler meines Vertrauens selbstgebaute Kufen in passender Größe im Angebot, welche er mir für wenig Geld überließ. Wäre ich nicht drübergestolpert, hätte ich natürlich selber welche gebaut, Bastler-Ehrenwort!

Das Starten und Landen im Schnee fühlt sich im Grunde nicht anders an als mit Rädern. Es geht halt ein wenig weicher als auf einer sommerlichen Bauernwiese. Ansonsten alles wie immer. Bei den Flugeigenschaften konnte ich auch keine großen Änderungen feststellen, man sollte nur darauf achten, das Modell neu auszuwiegen, die Alustreifen wiegen zwar nicht viel, können aber den Schwerpunkt ungünstig beeinflussen.

Doch leider endete auch dieser Flugtag böse. In geringer Höhe fiel plötzlich der Motor aus, der Versuch, die nahe Baumreihe noch zu überwinden, um nicht blind landen zu müssen, schlug fehl. Die gute Kadett krachte mit geringer Geschwindigkeit in einen Baum. Dabei löste sich die Fläche und fiel fast unbeschädigt zu Boden. Den Rumpf aus dem Baum zu befreien, war nur mit einer 5m langen Stange möglich, und das auch nur von einem Jägerstand aus. Dummerweise rutschte mir das Ding dann auch noch von der Stange und fiel ca. fünf Meter auf den zum Glück schneeweichen Boden.

Naja. Dumm gelaufen. Warum der Motor ausfiel, konnte ich noch nicht feststellen, auf den ersten Blick war kein Fehler erkennbar.

Ein wenig Holz, viel Leim und ein paar Quadratmeter Folie und der Vogel ist wieder in der Luft! Im Weihnachtsurlaub wird’s mir zumindest mal nicht langweilig!

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