X8

Thekla wurde um vier Arme erleichtert. Doch nicht um vier Motoren, nun hängen je zwei davon an einem Arm, in koaxialer Anordnung. Was bringt das für Vorteile? Das Gerät wird um einiges kompakter und damit besser transportierbar. Ein Umklappen der Rücksitzbank bei Transport im Kofferraum ist bei meinem kleinen Auto nun nicht mehr nötig. Außerdem sollte diese Antriebsart rein theoretisch sogar effizienter funktionieren als Einzel-Propeller: Durch die zwei Luftschrauben wird der Luftstrom schneller beschleunigt und ist damit gerichteter. Idealerweise sollte man dabei Propeller mit verschiedenen Anstellwinkeln verwenden, da das in unserem Fall nur schwer möglich ist, habe ich das Regelverhalten im Mixer geändert und den unteren Motoren etwas mehr Dampf gegeben (72 statt 64 funktioniert ganz gut). In der Praxis zieht diese Anordnung bei selbem Gewicht leider ca 10 Prozent mehr Strom als als klassischer Okto.

Ansonsten hat sich wenig geändert. Das Flugverhalten ist überraschenderweise nicht merklich schlechter als vorher, obwohl sich die Hebel der Motoren ja deutlich verkleinert haben und man somit ein nervöseres Verhalten erwarten würde. Bei schnellen Abstiegen wird’s leider noch ein wenig ruppig, mal sehen ob man das mit den gängigen Parametern in den Griff bekommt.

Die Befestigung der Motoren an den Alu-Armen ist möglichst simpel gehalten. Je eine Platte aus 1mm GFK und dazwischen ein gedrucktes Zwischenstück. Der obere Motor wird mit dem Alu-Arm verschraubt, während der untere nur am GFK befestigt ist und durch die vier Verbindungsschrauben gehalten wird.

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