Exkurs: Das autostereokopische Display des Nintendo 3DS

Wie funktioniert’s?

Im Grunde hat das TFT Display des 3DS eine Auflösung von 2 x 400 x 240 Pixel, sprich 800 x 240 Pixel. Um einen 3D Effekt zu erzielen, wird für jedes Auge ein eigenes Bild berechnet und spaltenweise dargestellt. Vor diesem Display befindet sich ein zweites LCD als eine Art Blick-Barriere. Diese bewirkt, dass jedes Auge nur die jeweils ‚eigenen‘ Pixel-Spalten sieht.

Hier eine kleine Grafik zur besseren Verdeutlichung:

Der Schieberegler am Display verstärkt oder vermindert den 3D Effekt, hierbei wird die Berechnung der beiden Bilder geändert. Schaltet man 3D ganz aus, wird einfach nur das zweite LCD, die Barriere, deaktiviert. Dies bedeutet dann auch, dass 2D Modus ein Pixel genau genommen aus zwei Pixeln besteht.

Vorteil: Keine zusätzliche Brille benötigt. Nachteil: Starke Blickwinkelabhängigkeit (5°).

Warum ich diesen Artikel verfasst habe? Nun, ich steh‘ halt auf bärtige, italienische Klempner, sozusagen ein Kindheitstrauma. Und pünktlich zum 30. hab‘ ich mir deshalb ein Nintendo 3DS inkl. Super Mario 3D gegönnt. Und es ist herrlich.

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