Die verflixten 8mm

Nach Wochen und Monaten relativ stressfreien und problemlosen Druckens sank die Motivation meines Ultimakers die letzten Tage rapide. Eine ordentliche Extrusion war nicht mehr möglich, es kam zu wenig Material, der Vortrieb (Extruder) fraß sich ständig in das Filament (auf deutsch heißt das ja offiziell „Schweißdraht“, da bleib ich lieber beim englischen Ausdruck). Auf der Fehlersuche, die nerviges Auseinandernehmen des Druckkopfes in erhitztem Zustand (!) beinhaltete, stieß ich auf folgendes Szenario:

Ein richtig schöner Pfropfen (jetzt muss ich mich schon wieder über die deutsche Sprache wundern). Dieser entstand folgendermaßen: Die Halteklammer, die den Schlauch, in dem das Filament zum Druckkopf geführt wird, arretiert, ließ diesen ein wenig nach oben rutschen. Im zwischen dem Schlauch und dem Messing-Tubus entstehenden Hohlraum konnte sich dadurch oben zu sehender Pfropf bilden, schließlich ist/darf das Material an dieser Stelle noch nicht richtig flüssig sein. Genau dieses Problem ist in diesem Thread beschrieben, im Forum findet man auch Lösungsansätze für die Verbesserung der Hardware an dieser Stelle.

Was hat dies jetzt mit 8 Millimetern zu tun? Nun ja, wenn man nicht aufpasst und den Schlauch nicht genau nach Anleitung montiert, d.h. nicht darauf achtet, dass er genau 8mm in den Druckkopf reinragen muss, hat man wieder ein Problem. So bei mir geschehen. Wieder alles zerlegt und die Finger angekokelt. Duh!

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